Eine Bauernfamilie – ihr Baum – ein junger Wald

arboRise verfolgt die Absicht, nachhaltige Aufforstung zu betreiben und dies mit der Beteiligung der betroffenen Personen.

Gängige Wiederaufforstungsprojekte, die versuchen, gegen die Desertifikation zu kämpfen, richten sich häufig nicht an die Bevölkerung. Geld wird den lokalen Behörden gegeben, damit sie die Entforstungsaktivitäten verhindern. Sobald die Bezahlung aufhört, fängt die Abholzung wieder an. Das ist nicht nachhaltig.

Deshalb richtet sich arboRise direkt an die Familien in Buschdörfern, die Bäume unter den 40 von arboRise ausgewählten Arten besitzen. Diese Bäume produzieren Samen, die aktuell niemand nutzt. Das Vorgehen ist daher partizipativ und einzigartig: arboRise honoriert diese Familien für die Ernte der Samen ihres Baums. Zuzüglich zum Zusatzeinkommen dient diese Bezahlung der Samenernte auch als Anreiz, deren Bäume zu schützen. Familien anzusprechen, trägt auch dazu bei, die Kinder dank dem Vorbild ihrer Eltern für den Schutz der Natur nachhaltig zu sensibilisieren.

Das Projekt wird in Guinea (Conakry) aufgrund der starken Regenzeit in dieser Region durchgeführt, die das Wachstum der Vegetation begünstigt. Guinea ist als “Wasserturm Westafrikas” bekannt. Dank drei wichtigen Flüsse (Niger, Senegal, Gambie) werden mehrere Länder der Sahelzone mit Wasser versorgt, die aktuell unter wiederkehrender Dürre leiden (Mali, Burkina Faso, Niger). Es ist daher sehr wichtig, die Bedingungen zu erhalten, unter denen diese Flüsse entspringen.

Die Region Oberguinea nahe an Mali leidet am meisten unter der Austrocknung durch den Harmattan, einem Wind aus der Sahara. Die Lebensbedingungen dort werden immer schwieriger. Deshalb hat arboRise diesen Ort ausgewählt: Die positive Wirkung wird umso größer sein. Das Projekt beginnt in unbewohnten Bergen im Osten der Kleinstadt Kérouané und die Familien, die die Samen liefern, kommen aus den umliegenden Dörfern.

Die Samen dienen der Wiederbewaldung von Regionen, die durch Abholzung zur Wüste geworden sind. Auch da nutzt arboRise die lokalen Kompetenzen, einerseits um die Samen in einer Mischung aus Lehm und Holzkohle einzurollen (der „seedballs“-Ansatz, inspiriert aus der Permakultur), damit sie bis zur Keimung ab der Regensaison gegen Insekten und Vögel geschützt bleiben. Andererseits werden lokale Kräfte eingesetzt, um die Samenkugeln auf den Landflächen zu streuen, die von der Gemeinschaft ausgewählt wurden. Dank diesen kurzen Wegen wird die Anzahl der Vermittler zwischen Spendern und lokalen Familien sinnvoll minimiert. Als Geldgeber wissen Sie genau, welcher Bauernfamilie Sie geholfen haben und in welchem Land Sie zur Wiederaufforstung beigetragen haben.

arboRise richtet sich an Spender, idealerweise Familien, aus Ländern mit hohem Einkommen, die gegen die globale Erwärmung kämpfen möchten. Gleichzeitig helfen Sie einigen der ärmsten Familien der Welt und bieten Ihnen einen respektvollen Anreiz, ihr Waldvermögen zu pflegen. Die Aufwertung lokaler Baumarten fördert zudem mittelfristig die traditionellen Praktiken im Zusammenhang mit der Verwendung von einheimischen Holzprodukten.

 

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...investiert zu 100 % in die Wiederaufforstung in tropischen Gebieten

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